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Wiederbelebung einer Marke


Ich habe zwei große Leidenschaften:
Interesse an der lokalen Geschichte – und Gutes und Bewährtes zu bewahren.
Unsere Region ist landschaftlich reizvoll, wirtschaftlich stark und bringt Produkte von hoher Qualität hervor.

Genau das spiegelt sich auch im Jubelbrand wieder.
Von dieser heute vergessenen Heilbronner Edelmarke hatten meine Großeltern noch eine Flasche im Keller. Ich durfte ihn probieren und war begeistert. Ein Weinbrand in bester Cognac-Qualität.
Mir ließ der Weinbrand fortan keine Ruhe mehr.
Ein solcher Brand verdiente es einfach wiederbelebt zu werden.

So fasste ich den Beschluss die Marke neu aus der Taufe zu heben. In der Brennerei Back in Dudenhofen bei Speyer habe ich einen leistungsfähigen Partner gefunden, den Brand in der gewünschten hohen Qualität nach Hammer-Tradition in ausreichender Menge produzieren zu können.
Die Weine für den Brand kommen aus Baden-Württemberg, der Pfalz und aus Frankreich. Auch der Williams-Christ und der Kräuterlikör werden nach Hammer-Rezepten in der pfälzischen Qualitätsbrennerei hergestellt. Die Birnen für den Williams-Christ kommen von ausgewählten Streuobstwiesen, die Essenzen für den Kräuterlikör liefern ökologische Betriebe.
Mit den Hammer-Produkten können die Verbraucher Tradition neu erleben.

So sind Köstlichkeiten aus der Natur für den puren Genuss entstanden.

Markus Weisser
(regionaler Unternehmer, Betriebswirt und geschäftsführender Gesellschafter eines mittelständischen Unternehmens in Erlenbach bei Heilbronn)

Der neue Jubelbrand

Ein feiner Brand nach alter Heilbronner Hammer-Tradition. Hergestellt aus regionalen, sortenreinen Weinen. Unverfälscht und ohne Zusatz von Essenzen. Bis zu seiner Reife lagert der Jubelbrand viele Jahre in kleinen Limousin-Eichenholzfässern.
Ein zart-duftender, milder Weinbrand in V.V.S.O.P.-Qualität.

Geschichte

Hammer Jubelbrand – in den 1960er Jahren ein Begriff, nicht nur in Heilbronn. Zu jener Zeit in ganz Deutschland ein klangvoller Name.

Leidenschaft

Nach alter Hammer-Tradition hergestellt. Aus regionalen, sortenreinen Weinen. 38% vol. in der 0,5 l Glas-Flasche.

Inhaltsstark

Die Weine für den Brand kommen aus Baden-Württemberg, der Pfalz und aus Frankreich.

Elegant

Erhältlich auch in der eleganten Holz Präsentbox inkl. Weinbrandgläsern zum Verschenken von Genussmomenten.

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"Zeitzeugen gesucht"


Für ein geplantes Buchprojekt suchen wir ehemalige Hammer-Mitarbeiter, Zeitzeugen und alle, die eine gute Geschichte in Zusammenhang mit Hammer erzählen können.


Meldet Euch unter: kontakt@jubelbrand.de

Aus der Guten alten Zeit...

Werbung & Produkte

Wohl wahr...

Abstinenzler sind Leute, die niemals entdecken, was sie versäumen.

Marcello Mastroianni

Auf den Geschmack gekommen?

Direkt zu unserem Online Shop.

Gastronomie und Handel

IHRE GÄSTE LIEBEN DAS BESONDERE.

Und sie schätzen Qualität, verbunden mit Tradition. Beides ist in der Marke "Jubelbrand" vereint.

Wir haben den legendären Weinbrand aus dem Hause Landauer & Macholl in Heilbronn wiederbelebt. Kreiert wurde der Weinbrand in V.V.S.O.P.-Qualität 1961 zum 100-jährigen Jubiläum des Unternehmens. „Jubelbrand“ war über viele Jahrzehnte auf den Getränkekarten von Gaststätten, Restaurants, Bars und Hotels in der Region zu finden, wurde aber auch in ganz Deutschland, Europa, Australien, den USA und in Südafrika angeboten.

Gönnen Sie Ihren Gästen ein besonderes Erlebnis mit einem zart duftenden, weichen, in Limousin-Eichenfässern gereiften Weinbrand aus heimischer Produktion, gebrannt nach einem selbst entwickelten Verfahren. Jubelbrand liegt geschmacklich auf Augenhöhe mit guten französischen Cognacs – und das zu einem im Vergleich moderaten Preis.

Mit einem „Jubelbrand“ bieten Sie Ihren Gästen ein Spitzenprodukt aus der Region. Überzeugen Sie sich selbst vom einzigartigen Aroma des bronze-goldenen Weinbrands. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Brand auf Ihre Getränkekarte aufnehmen.

Neben dem Weinbrand bieten wir auch einen Premium Williams-Christ Birnenbrand und einen „Kräuterbrand“, ein weicher, wohlschmeckender Magenbitter nach alter Hammer-Tradition hergestellt.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.
Bitte nehmen Sie hierzu mit uns Kontakt auf.

Markus Weisser Spirituosenvertrieb
Buchenstr. 4 - 74254 Offenau
Telefon: +49 151 121 44 88 6

E-Mail: kontakt@jubelbrand.de

Meilensteine

Hammer Jubelbrand – in den 1960er Jahren ein Begriff, nicht nur in Heilbronn. Zu jener Zeit in der Bundesrepublik Deutschland ein klangvoller Name, heute so gut wie vergessen. Zur Erinnerung und Erbauung hier die abwechslungsreiche Geschichte des legendären Heilbronner Weinbrands.

1861

Der jüdische Kaufmann Max Landauer (geboren am 27. Januar 1827 in Gerabronn und verheiratet mit Lene Macholl) gründet in Heilbronn in der Sülmerstraße 101 eine Handelsfirma für den Vertrieb von „Spirituosen, Zigarren und Produkten en gros“ und beginnt im Kirchhöfle mit der eigenen Produktion von Spirituosen. Laut Beschluss des Heilbronner Stadtrates darf er nur „feine Spirituosen“ herstellen und verkaufen, keine „gewöhnlichen Branntweine“. Hergestellt werden hochwertige Cognacs nach französischem Vorbild, aber auch Kirsch- und Zwetschgenwasser sowie feine Tafelliköre. Die Wohnung in der Sülmerstraße 101 hat Max Landauer gemietet. Vermieter ist Handelsmann Hirsch Macholl, mit dessen Tochter er verheiratet ist. Lene Landauer bringt 11 Kinder zur Welt.

1894

Landauer & Macholl führt den Hammer als Warenzeichen ein – eines der ältesten deutschen Warenzeichen überhaupt. Der Name hat zweifachen Ursprung: Zum einen lehnt er sich an die französische Edel-Cognac-Marke „Martell“ an (übersetzt „Hammer“). 1715 gegründet, gilt Martell als einer der ältesten Cognac-Hersteller. Zum anderen erinnert das Markenzeichen von Landauer & Macholl an den karolingischen König Karl Martell, der mit seinem Sieg in der Schlacht bei Portiers 732 über die Araber als Retter des christlichen Abendlandes angesehen wird. Seine kriegerischen Erfolge brachten ihm den Beinamen Martellus („der Hammer“) ein. Die Handelsbeziehungen weiten sich aus. Das Unternehmen exportiert vor allem in den Westen und Süden Europas.

1919

Mit dem Versailler Vertrag darf „Cognac“ für deutsche Produkte nicht mehr verwendet werden. Nur Branntwein aus dem gleichnamigen französischen Erzeugergebiet darf diesen Namen tragen. Fortan trägt der Branntwein aus dem Haus Landauer & Macholl die Bezeichnung „Hammer Weinbrand“. Das Unternehmen firmiert um in „Hammer Brennerei Landauer & Macholl Heilbronn“.

1950

Die Fabrikanlagen von Landauer & Macholl werden im Zweiten Weltkrieg in der Nacht zum 4. Dezember 1944 zu 95 Prozent zerstört. Die amerikanischen Besatzer geben Fritz Landauer die Fabrikanlagen unmittelbar nach dem Krieg wieder zurück. Der Wiederaufbau beginnt. Ende 1945 bittet Fritz Landauer die Militärregierung um „1 – 2 Tonnen Braunkohlenbriketts“, um den Geschäftsbetrieb wieder in Gang zu bringen. Im Juli 1945 wird ihm die Zuteilung von Zucker für die Likörfabrikation verwehrt. Zucker ist rationiert, Vorrang hat die Versorgung der Bevölkerung. 1950 kann das Unternehmen schließlich an die erfolgreiche Vorkriegsgeschichte anknüpfen. Auf dem Areal an Karmeliterstraße und Karlstraße wird eine moderne Brennerei aufgebaut. Die Produktion wird im Herbst des gleichen Jahres wieder aufgenommen. Das Unternehmen expandiert und weitet das Angebot permanent aus.

1961

Zum 100-jährigen Jubiläum kreiert die Hammer Brennerei einen Hammer Jubiläumsbrand. Um den Hammer Jubelbrand zu bewerben lässt man in Bielefeld eine große Dekorationsflasche für die Schaufenster von Spirituosenhändlern produzieren. Der Jubelbrand wird zum Renner und Aushängeschild für das Unternehmen. Neben zahlreichen verkaufsfördernden Produkten wie Werbeschilder, Aschenbecher, Feuerzeuge, Servietten, Emailleschilder lässt die Hammer Brennerei zum 100-jährigen Jubiläum auch eine Single-Schallplatte von dem damals bekannten Hamburger Orchester Horst Wend (1919-1996) produzieren. Die beiden Musikstücke werden von Gerhard Schmidt geschrieben: „Wieviel schöner ist das Leben…“ auf der A-Seite variiert den langjährigen Firmenslogan als „Marschfox“ während die B-Seite mit dem „Vitzliputzli Mambo“ aufwartet, benannt nach einem hauseigenen Kräuterbitter.

1966

Die Hammer Brennerei Landauer & Macholl kauft die Berliner Firma E. Ballin & Co. Bis Ende der 1970er Jahre erweitert das Unternehmen das Sortiment und deckt nahezu das gesamte Spirituosenspektrum ab – vom Edelweinbrand über Schnäpse und Liköre bis hin zu Kräuterbittern, Wodka und Aquavit. Jährlich werden rund 20 Millionen D-Mark umgesetzt. Hammer-Produkte zählen zu den Spitzenleistungen deutscher Destillierkunst mit einer breiten Palette an eigenen Erzeugnissen. Das Unternehmen setzt traditionsgemäß auf das echte Berennen von Wein und Obst nach eigenen Rezepten. Es werden keine zusätzlichen Essenzen eingesetzt. Für die Weinbrände importiert Landauer & Macholl Weine aus Italien und Frankreich. Grundlage für den Jubiläumsbrand sind Trauben aus der Charente – ein echter „Cognac“. Das Obst bezieht das Unternehmen aus qualifizierten Betrieben mit Streuobstwiesen aus ganz Deutschland. Bis in die 1970er Jahre ist die Hammer Brennerei größter Spirituosen-Abnehmer in Baden-Württemberg und umsatzstärkster Getränke-Hersteller in der Region Heilbronn-Franken.

1977

Fritz Landauer stirbt am 10. Mai 1977. Bis kurz vor seinem Tod ist er aktiv im Unternehmen tätig. Im gleichen Jahr wird die Alkoholsteuer erneut erhöht. Dies wirkt sich negativ auf die qualitativ hochwertigen und daher hochpreisigen Hammer-Produkte aus.

1981

Innerhalb von zehn Jahren bricht der Absatz der Hammer Produkte um über die Hälfte ein. Wegen der rückläufigen Verkaufszahlen kann die Brennerei nicht mehr in verkaufsfördernde Maßnahmen und in die Modernisierung der Produktion investieren. Die Erhöhung der Alkoholsteuer bringt eine zusätzliche Belastung, die nicht mehr aufgefangen werden kann. Hinzu kommen massive Personalprobleme, nachdem Verkaufsdirektor Carl Pfiel und der stellvertretende Geschäftsführer Dr. Rudolf Waldhier wegen Krankheit ausfallen. Der Betrieb wird am 30. Juni 1981 geschlossen - das Ende einer Legende. Das Unternehmen wird an den Berliner Spirituosenspezialisten Mampe verkauft, der älteste deutsche Feinbitter-Hersteller. Mampe erwirbt Firmennamen, Warenzeichen und Rezepturen. Die Brennerei wird als „Hammer Brennerei Berlin GmbH“ noch einige Jahre weitergeführt und von Mampe schließlich aufgegeben.